Zwei-Phasen-Schularbeit

im Deutschunterricht

Wir sehen in diesem Schulversuch eine erweiterte Anregung für SchülerInnen und Schüler ihre Arbeiten  effektiv und selbstkritisch zu kontrollieren und somit eine Verbesserung zu erzielen.

Üblicherweise stellen SchülerInnen Arbeiten in Stresssituationen her:

Meist sollen sie innerhalb von 50 Minuten ihre Arbeiten entwerfen, ausführen und eventuell überarbeiten.

Die Konzentrationsspanne reicht meistens nur bis zur Lösung der Aufgabe(n);

für eine effektive Fehlersuche fehlt auch die nötige Distanz zum eigenen Produkt und die Zeit.

Wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler zu einer kritischen und konzentrierten Revision ihrer Arbeiten  anleiten, müssen wir ihnen entsprechende Rahmenbedingungen bieten.

Die Organisation einer Arbeit als Zwei-Phasen-Arbeit kann (und will ) den Zeit- und Leistungsdruck nicht völlig reduzieren, aber sie ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine Überarbeitung zu einem Zeitpunkt, wo die Aufregung der Prüfungssituation nachgelassen hat.

Der Druck ist dann geringer und die Schülerin oder der Schüler kann sich besser konzentrieren.